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Unser Verein

Gegründet am 04. September 1909

Schon 1949 hatte unser Verein 185 Mitglieder.

Zur Mitgliederliste von 1948


 

Unsere Vereinsgeschichte

04.09.1909 Am 4. Setember 1909, Gründung des Reit- und Fahrverein "Blücher" Pfalzdorf
Einige Mitglieder, die den Reit- und Fahrverein gründeten, können noch benannt
werden, diese sind:

Jakob Graven, Kirchstraße 38
Jakob Hohl, Kirchstraße 30
Ludwig Johann, Ostkirchstraße 17
Johannes Puff, Kirchstra0e 23
Jakob Schankweiler, Mühlenstraße 7

(heute Hunsrückstraße 91 in Pfalzdorf)
Fritz Zillig, Ostkirchstraße 18
Valentin Zillig, Schmithausen
Wilhelm Conrad, Kirchstraße 44
Wilhelm Eberhard, Reideldstraße 2
Johann Sies, Kalkarer Straße 10
1948 Neuformatierung nach dem Krieg
1959 50-Jahre - Jubiläumsfeier
29.08.1969 Eintragung im
Vereinsregister als e.V.
beim Amtsgericht in Goch
mit neuer Satzung
31.12.1994 Übertrgung der Reithalle Heidhausen an den Reit- und Fahrverein "Blücher" Pfalzdorf e.V.
2001/2002 Komplette Sanierung der Reithalle.
Erneuerung des Hallendaches
01.02.2003 Errichtung einer eigenen Homepage:
www.ruf-bluecher.de
31.12.2004 10 Jahre sind vergangen, nach Übernahme der Reithalle, Reitzentrum Haidhausen.
26.092009 RV "Blücher" Pfalzdorf feierte seinen 100. Geburtstag.
01.02.2013 10 Jahre Internetseite:
www.ruf-bluecher.de

70 Jahre RV "Blücher" Pfalzdorf e.V.


 

Historisches

Gerhard Leberecht von Blücher
wurde 1742 als Sohn eines aus mecklenburgischem Ur-Adel stammenden Offiziers und Gutsbesitzers in Rostock geboren. Seinen militärischen Beruf begann er mit sechzehn Jahren als schwedischer Husar. 1760 von den Preußen gefangengenommen, ließ er sich zum Übergang auf die Seite des Gegners bewegen. Seine von da an planmäßig verlaufende und durch seine Tapferkeit im Siebenjährigen Krieg noch beschleunigte Karriere als Reiteroffizier wurde 1773 unterbrochen, als er sich lautstark über eine vermeintliche Auslassung bei der Beförderung beschwerte und entlassen wurde. Erst unter Friedrich Wilhelm II. konnte er wieder in die Armee eintreten und die verlorenen Jahre durch ein rückdatiertes Majorspatent aufholen. In der Zwischenzeit hatte er sein Gut bewirtschaftet und war außerdem Deputierter in der Landschaftsdirektion von Pommern gewesen.

Blücher nahm am ersten Koalitionskrieg teil und wurde u. a. 1803 Miltärgouverneur in Münster, wo er außerdem Obermeister der dortigen Freimaurer war. 1805 vertrat er in einer Denkschrift die Idee einer allgemeinen Wehrpflicht für Preußen. Bei der Niederlage im Jahr darauf blieb der inzwischen zum Generalleutnant aufgestiegene Blücher der einzige höhere Kommandeur, der sich wirklich bewährt hatte und wurde so einer der Hoffnungsträger für die ersehnte Befreiung von der französischen Herrschaft. Blücher litt regelrecht physisch an der Lage seines Landes und unterstützte als Generalgouverneur für Pommern die Heeresreform. Aus Enttäuschung über die Zurückhaltung Preußens bei der Erhebung Österreichs, reichte er seinen Rücktritt ein, die der König mit einer weiteren Beförderung beantwortete. 1813 wurde er zum Befehlshaber der Schlesischen Armee ernannt, mit Gerhard von Scharnhorst als Stabschef und Neidhardt von Gneisenau als Generalquartiermeister. Seine Armee gab den Ereignissen einen entscheidenden Anstoß, als sie in der Neujahrsnacht den Rhein überquerte, um auf eine endgültige Niederwerfung Napoleons hinzuwirken. Nach dem Sieg im Jahr 1814, die ihm die Erhebung in den Fürstenstand einbrachte, hatte Blücher mit seinem Stabschef Gneisenau auch entscheidenden Anteil am Sieg bei Waterloo. Er starb 1819 auf seinem schlesischen Gut Krieblowitz.


 

Gebet eines Pferdes

Gebet eines Pferdes

Gib mir zu fressen, gib mir zu trinken u. sorg für mich, u. wenn des Tages Arbeit getan ist, gib mir ein Dach, ein sauberes Lager u. einen nicht zu kleinen Platz im Stall. Rede mit mir, denn oft ersetzt mir deine Stimme die Zügel; sei gut zu mir u. ich werde dir noch freudiger dienen u. dich gern haben. Reiss nicht an den Zügeln; greif nicht zur Peitche, wenn es aufwärts geht; schlage u. stosse mich nicht, wenn ich dich missverstehen. Halte mich nicht für ungehorsam, wenn ich deinen Willen nicht erfülle: vielleicht sind Sattelzeug u. Hufe nicht in Ordnung. Prüfe meine Zähne, wenn ich nicht fresen mag, -vielleicht tut mir ein Zahn weh. Du weisst, wie das schmerzt. Halftere mich nicht zu kurz u. kupiere meinen Schwanz nicht, er ist meine einzige Waffe gegen Fliegen u. Moskitos. Und wenn es zu Ende geht, geliebter Herr, wenn ich dier nicht mehr zu nützen vermag, lasse mich bitte nicht hungern u. frieren u. verkaufe mich nicht.
Gib mir nicht einen fremden Herrn, der mich langsam zu Tode quält u. mich verhungern lässt, sondern sei so gütig u. bereite mir einen schnellen u. barmherzigen Tod u. Gott wird es dir lohnen, hier u. in Ewigkeit. Lass mich dies von dir erbitten u. glaube nicht, dass es mir an Ehrfurcht gebricht, wenn ich es in Seinen Namen tue, der in einem Stall geboren ist...
Amen.


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